Universitätsbibliothek Breslau

Digitalisierungsprojekt in Kooperation mit der Universitätsbibliothek Breslau

Digitalisierung unikaler Materialien zur deutschen Kultur und Geschichte Schlesiens

Zum Projekt:

Gegenstand des Projekts ist die Digitalisierung und Onlinestellung von ca. 100.000 Seiten seltener und unikaler Medieneinheiten zur Kultur und Geschichte der Deutschen in Schlesien. Hiervon werden ca. 75.000 Seiten aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Breslau und ca. 25.000 aus dem Bestand der Martin-Opitz-Bibliothek - von der jeweiligen Einrichtung - digitalisiert. Bearbeitet werden insbesondere Adressbücher, historische Zeitungen und Zeitschriften sowie exponierte Einzelwerke.

Außerdem beinhaltet das Projekt die Volltexterkennung des kompletten Materials (mit Ausnahme von Handschriften), die Formal- und Sacherschließung sowie Strukturdatenerfassung. Die Digitalisate werden von beiden Projektpartnern gesichert und über die jeweilige Digitale Bibliothek komplett online gestellt. Zudem werden die Digitalisate über die Deutsche Digitale Bibliothek und die Polnischen Digitalen Bibliotheken bereitgestellt.

Des Weiteren erfolgt eine Digitalisierung nach Bedarf und in Abstimmung mit Partnern aus dem Haus Schlesien und der Universität Breslau (Institute für Geschichte und Germanistik) mit dem Ziel, das digitalisierte Material unmittelbar im Rahmen von Seminaren einzusetzen.

Über die Universitätsbibliothek Breslau (BUWr):

Die Universitätsbibliothek hat über vier Mio. Medieneinheiten im Bestand, darunter die Bestände der ehemaligen Universitäts- und Stadtbibliothek Breslau, einen reichhaltigen Bestand an Vratislaviana sowie die schlesisch-lausitzische historische Sammlung mit umfangreichem Silesiaca-Bestand. Die Bibliothek besitzt die weltweit größte Sammlung (ab dem 18. Jh. bis 1945) deutscher und polnischer, in Schlesien erschienener Presse.

Laufzeit:

01.12.2019 bis zum 31.05.2021 (18 Monate)

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Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Stadt Herne LWL Osteuropa Kolleg NRW ZVDD Deutsche Digitale Bibliothek eod

Die Martin-Opitz-Bibliothek wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Die Stadt Herne trägt ca. ein Drittel des Finanzbedarfs; der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die MOB mit einem jährlichen Zuschuss.

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