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Martin-Opitz Bibliothek Herne |
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26.05.11, 19:00-21:00
Auf der Grundlage von intensiven Quellenstudien und Gesprächen mit
Zeitzeugen verfasste die 1944 nahe Pirmasens geborene Autorin diesen
dokumentarischen Roman über Verführung, Verstrickung und Vertreibung
eines ganzen Dorfes: 15. März 1939. Hitlers Wehrmacht marschiert in die
„Rest-Tschechei“ ein. Im Landkreis Iglau, einer deutschen Sprachinsel
auf dem Böhmisch-Mährischen Höhenzug, feiern die Deutschen den Einmarsch
als Befreiung. Nach einem vereitelten Attentat auf Adolf Hitler kommt es zu
Verhaftungen, die Synagoge geht in Flammen auf. Unweit der Kreisstadt, im
deutschen Bauernort Bergersdorf, nimmt die Gestapo den tschechischen
Müller fest. Der Bürgermeister dieses Dorfes, ein aufrechter Mann, kann
sich dem politischen Druck nicht entziehen, da der Chef des SS-Hauptamtes,
Gottlob Berger, aus Berlin zu Besuch kommt und „sein“ Bergersdorf zu
einem SS-Dorf erklärt. Der Weg in die Katastrophe beginnt … (aus der
Homepage-Ankündigung des
Vitalis-Verlags)
www.martin-opitz-bibliothek.de/de/aktuell__show/kalender/190
17.05.2012, 22:05