Bis 30.06.2022: Ausstellung "Angekommen im Ruhrgebiet - Migrationsgeschichte(n)"

19/05/2022, 19:00 - 30/06/2022, 23:59

Bis 30.06.2022: Ausstellung "Angekommen im Ruhrgebiet - Migrationsgeschichte(n)"

Die Schüler:innen des Europakurses des Mulvany-Berufskollegs Herne eröffneten am 19. Mai 2022 ihre Ausstellung „Angekommen im Ruhrgebiet – Migrationsgeschichten“ in der Martin-Opitz-Bibliothek. Nach der Ausstellung „Selfie mit Persönlichkeit“ und der Graphic Novel zum Thema Widerstand ist dies der dritte erfolgreiche Durchgang der Zusammenarbeit zwischen der Martin-Opitz-Bibliothek und dem Mulvany-Berufskolleg im Rahmen einer Bildungspartnerschaft, geleitet von Dr. Arkadiusz Danszcyk (komm. Leitung der Martin-Opitz-Bibliothek) sowie den Lehrkräften Christopher Wulff und Maria Rühling vom Mulvany-Berufskolleg. Für die Ausstellung haben die Schüler:innen verschiedene Zeitzeug:innen mit Migrationserfahrung interviewt und deren Geschichten wirksam in Szene gesetzt. An der Martin-Opitz-Bibliothek fanden Sitzungen zu Informationsrecherche statt sowie Seminare speziell zum Thema Zeitzeug:innenarbeit, angeleitet von Frau Dr. Eva Ochs vom Institut für Geschichte und Biographie der FernUniversität in Hagen. Auch Exkursionen zu anderen außerschulischen Lernorten fanden statt - so etwa der Besuch eines Theaterstücks mit thematischem Bezug sowie Exkursionen zur Zeche Zollverein und zum Heimatmuseum "Unser Fritz".

Zur Ausstellungseröffnung berichteten die Schüler:innen Bea Grzezinski, Jérôme Grudzinski, Jasmin Kiene, und Daniel Jacobs über ihren Arbeitsprozess und den Bezug zur eigenen Geschichte. Andrej Vasilyev, einer der Interviewpartner, war ebenfalls zu Gast und erzählte von seinen Erlebnissen als Russland-Deutscher. Musikalische Untermalung gab es von Gregor Vasilyev.

Die Ausstellung kann bis zum 30. 06. während der Öffnungszeiten im Foyer der Martin-Opitz Bibliothek besichtigt werden.

Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien Stadt Herne LWL Osteuropa Kolleg NRW ZVDD Deutsche Digitale Bibliothek eod

Die Martin-Opitz-Bibliothek wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Die Stadt Herne trägt ca. ein Drittel des Finanzbedarfs; der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) unterstützt die MOB mit einem jährlichen Zuschuss.

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