Veranstaltungen

20.05.-20.06.12

„Von der Heide. Illustrierte Monatsschrift für Kultur und Leben.“

Die erste Ausgabe der Zeitschrift ist online!

Die erste Ausgabe der Zeitschrift „Von der Heide. Monatsschrift für Kultur und Leben“ erschien im Februar 1909 in Temeswar. Der spätere Titel der Zeitschrift lautete „Von der Heide. Illustrierte Monatsschrift für Kultur und Leben.“ Zeitweise trug die Zeitschrift als weiteren Untertitel „Organ der Karpathendeutschen“. Die Erscheinungsweise war monatlich.

Initiator und Herausgeber der Zeitschrift war der Journalist, Übersetzer und Dichter Viktor Orendi-Hommenau (*1870, † 1954). Zu den Mitarbeitern zählen u. a. die Autoren Otto Alscher, Josef Gabriel, Stephan Hartenstein, Peter Jung, Franz Xaver Kappus, Adam Müller-Guttenbrunn und Nikolaus Schmidt.

„Von der Heide“ war die einzige deutschsprachige literarisch-kulturelle Monatsschrift im Banat im ersten Viertel des 20. Jahrhunderts. Zielgruppe waren die deutschen Minderheiten der östlichen und südöstlichen Regionen Österreich-Ungarns.

Den inhaltlichen Schwerpunkt bildete das literarische Schaffen von deutschsprachigen Autoren aus dem Banat, Siebenbürgen und der Bukowina. Daneben fanden sich auch Texte von rumänischen, serbischen und ungarischen Literaten in deutscher Übersetzung.

Den Hauptteil der Zeitschrift nahmen in der Regel die belletristischen Texte ein (Erzählungen, Roman-Fragmente, Aufsätze und Gedichte, z.T. auch als Mundartliteratur), an die sich Beiträge zur Geschichte, Kulturgeschichte und Volkskunde der Banater Schwaben anschlossen.

Die seitens der Martin-Opitz-Bibliothek erstellten Digitalisate des ersten Jahrgangs der Zeitschrift „Von der Heide“ können Sie exemplarisch unter folgendem Link einsehen: 1. Jahrgang, 1. Heft - "Feber" 1909

Das komplette Digitalisat wird derzeit für die Volltext-Recherche aufbereitet und auf der Seite des Digitalen Forums Mittel- und Osteuropa kostenlos zugänglich sein. Alle verfügbaren Nummern wurden in der Martin-Opitz-Bibliothek digitalisiert. Das Projekt wurde in enger Zusammenarbeit mit dem Gerhart-Hauptmann-Haus in Düsseldorf durchgeführt. Die Universitätsbibliothek Leipzig, das Institut für donauschwäbische Geschichte und Landeskunde (Tübingen) und die Bibliothek des Hauses der Donauschwaben (Salzburg) stellten Bestände zur Verfügung.

Für Fragen zum Projekt stehen Ihnen
Frau Margarete Polok, Gerhart-Hauptmann-Haus, Düsseldorf
und
Dr. Hans-Jakob Tebarth, Stiftung Martin-Opitz-Bibliothek, Herne
zur Verfügung.

Home Druckversion Seitenanfang

Deutsch Polski Impressum
Home Druckversion Sitemap